15 Jahre Nacht der Kunst – am 07.09. 2024 ist es wieder so weit.

Bevor am 07.09. um 16:00 Uhr das Kunst- und Kulturfestival im Leipziger Norden eröffnet wird und an den 56 Standorten über 200 Künstler:innen ihre Arbeiten zeigen, gibt es bereits am Vorabend, den 06.09.2024, im Kunsttanker von 19:00 – 22:00 Uhr das große Preopening.

Passend zum Jubiläum laden die Organisatoren zu einem Konzert der besonderen Art mit dem Ensemble ATONOR.

Atonor schöpft aus einem schier unbegrenzten Arsenal an Ideen, mit was man alles Musik machen kann und zündet ein Feuerwerk aus Fantasie, Ton, Licht und Performance. Die einzigartigen Instrumente stammen aus der Schmiede des Klangkünstlers Erwin Stache. Einige sind alltägliche Gegenstände, die in bizarre Klangwelten einbrechen, andere völlig neuartige Konstruktionen.
Atonor produziert damit elektronische Rhythmen, akustische Raffinessen und musikalische Experimente. Das Leipziger Ensemble hangelt sich mit einem feinsinnigen Humor durch das Programm, welches zahlreiche Momente des Staunens entstehen lässt.

An diesem Abend sind bereits die ersten Ausstellungen im Kunsttanker geöffnet.

Konzertbeginn ist 19.30 Uhr – der Eintritt ist frei.

Für das kulinarische Wohl ist auch mit besonderem Streetfood gesorgt.

Schauen Sie vorbei – bringen Sie Familie, Freunde, Nachbarn, nette Menschen mit und stimmen Sie sich auf die Nacht der Kunst ein.

Foto: Heinz Bunse

Standorte der NdK 2024: Luft(T)raum Georg-Schumann-Straße 203

Wie seit vielen Jahren ist auch dieses Mal der Luft(T)raum als Ausstellungsort mit dabei. Der Luft(T)raum bietet, unter der Leitung von Karolin Ketzel-Grüneberg Musikunterricht für alle Altersgruppen und Familien an. Frau Ketzel-Grüneberg ist Musikpädagogin für elementare Musikpädagogik sowie Instrumentallehrerin für Klarinette, Saxophon und Blockflöte. Derzeit arbeitet sie als Musiklehrerin an der Joachim-Sebastian-Bach Musikschule in Leipzig. Nebenbei musiziert Karolin Ketzel-Grüneberg in mehreren Ensembles, wobei sie neben klassischer Musik auch Balkan-Klezmer Melange spielt.

Ausstellung Konstellationen V: Goase e.V. öffnet auch zur NdK die Türen

KONSTELLATIONEN V: Lücken, die nicht schließen – jüdisches Leben und Kohlenindustrie in Zentrum Nord


Die intermediale Themen-Woche KONSTELLATIONEN V beleuchtet Industriegeschichte der Kohle und Nachbarschaft in Leipzig Zentrum Nord.


Die fünfte Ausgabe der Konstellationen verknüpft durch künstlerische Positionen die Geschichte der Industrie, der Bewohnerinnen und der Nachbarschaft, die aus vielen jüdischen Familien Leipzigs bestand. Vom 31.08. bis 08.09.2024 zeigen verschiedene Künstlerinnen Arbeiten, die sich ästhetisch wie dokumentarisch mit dem Erbe der Mitteldeutschen Kohlenindustrie und der Nachbarschaft 1924 auseinandersetzen.
Im idyllischen Garten finden zudem Workshops, Hörspiel-Aufführungen, ein Filmscreening, Podiumsgespräche und Live-Musik statt. Drumherum laden wir Nachbarinnen und Besucherinnen zum Verweilen im Garten, zum Austausch und Gesprächen ein.


Weitere Informationen:
https://www.goase-ev.de/blog/

Ausstellung im Infozentrum Georg-Schumann-Str. 126

Der Arbeitskreis Gohliser Geschichte präsentiert zur Nacht der Kunst eine ganz besondere Ausstellung.

Paul Möbius Dauerausstellung

Paul Möbius war ein deutscher Architekt des Jugendstils und gilt als wichtigster Vertreter dieser Stilrichtung in Leipzig.

Er gestaltete etwa zwanzig Wohngebäude, meist Mehrfamilienwohnhäuser und Villen, sowie ein Geschäftshaus, Ausstellungspavillons und einige Grabmäler. Er entwickelte früh eine ihm eigene, unverkennbare Formensprache mit Anklängen eines monumentalen Jugendstils. Die Schmuckformen der Fassaden seiner Gebäude wiederholen sich auch im Inneren an Treppenhäusern, Stuckdekor, Türen und Beschlägen – ganz im Sinne des Jugendstils – ein Gesamtkunstwerk zu schaffen. Die meisten seiner Bauten sind erhalten und stehen unter Denkmalschutz.

Im Rahmen dieser Dauerausstellung präsentiert sich die Leipziger Restauratorin, Malerin und Grafikdesignerin Constanze Arndt. Sie hat bereits zahlreiche Gebäude in Leipzig – darunter auch die des Architekten Möbius – restauriert. Inspiriert besonders von Deckengemälden in den Treppenhäusern hat Constanze Arndt zunächst ein Buch mit historischen Mustern und Schablonen herausgebracht. Inzwischen überträgt sie diese historischen Muster auf Stoffe aus denen Bettwäsche, Tischläufer, Kissenhüllen etc. gefertigt werden. Kaufen kann man diese historischen Stoffe im Pop up store in der Mädlerpassage und zur Nacht der Kunst – und man erhält sogar noch den Hinweis, wo das ursprüngliche Muster zu finden ist.