Freitagsfoto – Schattierungen

Die Schatten werden länger – das ist Bernd Heyne auf seinen Fotostreifzügen  in der letzten Woche aufgefallen. Damit der Herbst in der Georg-Schumann-Straße auch ohne buntes Laub etwas malerischer wirkt, hat er dann nochmal den virtuellen Pinsel geschwungen…

Herbstschatten, Fpto: Bernd Heyne

Herbstliche Schattenspiele in der Georg-Schumann-Straße, Foto und Bildbearbeitung: Bernd Heyne

Freitagsfoto – Neue Fotos braucht der Blog…

Auch nach einer zweiwöchigen Freitagsfotopause fällt das Loslassen schwer, also nochmal ein kurzer Blick zurück, der eine Idee davon vermittelt, wie die Georg-Schumann-Straße aussehen würde, wenn jeden Samstag Nacht der Kunst wäre. Weniger Autos täten es natürlich auch…

Und ein kleiner Aufruf an dieser Stelle: Wenn ihr Fotos von und auf der Georg-Schumann-Straße aufgenommen habt, die Schönes oder Häßliches, Grün oder Stein, Licht und Schatten zeigen, dann freuen wir uns auf diese Bilder und machen sie gerne zum „Freitagsfoto“. Einfach an anke.laufer@ndk-leipzig.de schicken.

Nacht der Kunst, Georg-Schumann-Straße, Leipzig 5.9.2015

Besucher der NdK, nicht im Bild: Licht- und Soundinstallation „imaginary visions“ von Marek Brandt, Foto: Michael Ehritt

 

Pferd und Reiter auf Tour – am 19.9. im Monopol zur 24-Stunden-Ausstellung

Nachdem die Reiterskulptur vor zwei Wochen die Georg-Schumann-Straße unsicher gemacht hat, geht es heute abend auf in Richtung Monopol, Haferkornstr. 15, zur 24-Stunden-Ausstellung.

Hier erste Bilder von Christoph Hundhammer, der den Ritt vom Blockstellwerk Elsteraue zum Huygensplatz fotografisch festgehalten hat. Noch mehr Fotos findet ihr hier.

Freitagsfoto – War da was?

Was war eigentlich vor einer Woche? Am Abend vor der Nacht der Kunst. Ich erinnere mich verschwommen… Alrun Tauché und Monika Nachtwey (biografikon) habe ihre Bilder im Gohliser Wannenbad aufgehängt, Marek Brandt hatte noch mit der Technik zu kämpfen. Gerade leuchtete die Fassade der 145 noch in den unterschiedlichsten Farben, Jalousien ginge auf und zu und plötzlich herrschte Dunkelheit, nur die Straßenlaterne strahlte noch… Am nächsten Tag ging alles glatt, wie auch immer der Gott der Licht- und Soundinstallationen heißt, er war uns und Marek wohl gesonnen und die Geschichten und Porträts von drei Menschen, deren Leben eng mit der Straße verbunden sind, beeindruckten viele Besucher. Vom Pferd, dass durch die Georg-Schumann-Straße rollte ganz zu schweigen.

Da sich scharfe und verschwommene Erinnerungen an einen gewissen Abend Anfang September überlagern – dieses Freitagsfoto, aufgenommen an einem Samstag: Ein Blick von außen in die Ausstellung von Tom-Oliver Schneider in der Georg-Schumann-Straße 212.

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Foto: Mathias Baudenbacher

 

NdK 2015 – DANKE für eine großartige Nacht!

Was nach monatelanger Vorbereitung, einem Abend mit großartigen Ausstellungen und den ersten Rückblicken und Fotos noch fehlt: Ein großes großes DANKE, an alle, die den 5. September in der Georg-Schumann-Straße zu dem gemacht haben, was er war – wunderbar.

Danke, Danke, Danke an:

  • die beteiligten KünstlerInnen, die sich jedes Jahr aufs Neue oder auch zum ersten Mal auf ungewöhnliche Ausstellungsbedingungen einlassen: den Kampf mit Dreck, Unkraut, schlechter Luft und schwierigen Lichtverhältnissen aufnehmen, sich ungewöhnliche Hängemöglichkeiten ausdenken, um nicht zu nageln und zu bohren und gemeinsam mit Ladenbesitzern Präsentatiotionslösungen zwischen Regalen, Bürotischen und Verkaufstresen finden und bereit sind ihre Ausstellungen mitzubetreuen. Danke!
  • die Standorte, die Läden zu Galerien verwandeln (lassen), ihre Vitrinen und Regale für Fotografien, Malerei oder Keramik ausräumen und bereit sind am Samstagabend bis Mitternacht in ihren Geschäften auszuharren. Danke!
  • Eigentümer und Verwalter, die das Abenteuer wagen, ihre leerstehenden Läden und Gebäude, erstmalig auch eine Wohnung – in fremde Hände zu geben, ohne genau zu wissen, was denn eigentlich passieren wird, in dieser einen Nacht. Danke an Henryk Januszkiewicz und Dirk Michalski (143/145), Michael Rumpel (134 Hinterhaus), Nagib Majeed (139), Christian Parthe (212), Karsten Kletschkus (275), Tim Lehmann (279) und Lutz Kindschuh (Axis-Passage und Glashaus)
  • das Organisationsteam, das mit uns Monat zu Monat zusammensaß, Ideen entwickelt und Kontakte genutzt hat, uns bei der Fleißarbeit von Standortakquise und Verteilung der Werbematerialien kräftig unter die Arme gegriffen hat. Ohne diese Unterstützung wären der neue Blog, Postkarten, Plakate und NdK-Projekte so nicht möglich gewesen. Danke Alrun, danke Christoph, danke Jens, danke Roland, danke Simone!
  • den Förderverein Georg-Schumann-Straße, der mit uns gemeinsam die bürokratischen und verwaltungstechnischen Organisationshürden nimmt und sich neu in eine bisherge unbekannte Materie einarbeiten musste. Besonderer Dank gilt Michael Jüngel für den zähen Kampf mit unzähligen Buchungen.
  • das Magistralenmanagement: Vor allem an Roland Löbel für Begleitung, Hinweise und tatkräftige Unterstützung und Ilka Laux, die so manchen Kontakt zu den Eigentümern leerstehender Objekte erst möglich gemacht hat. Danke!
  • Kulturbürgermeister Michael Faber und Fördervereinsvorsitzender Falko Langer für die Eröffnung der Nacht der Kunst. Danke!
  • unseren Partnern, die eng mit uns zusammengearbeitet haben. Danke an Anker, Galerie Atelier Nord, längstes Bürgerfest im Rahmen der 1000-Jahrfeier, Tag der Industriekultur. Danke!
  • alle, die die Veranstaltung finanziell wie materiell ermöglicht haben: Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, das ASW (Verfügungsfonds) und das Kulturamt der Stadt Leipzig, sowie Allianz Agentur Falko Langer, Apotheke am Viadukt, Bürogemeinschaft Gauly und Heck, Café Walter, Chinarestaurant Nin Hao, Contorhaus, Fleischerei Knötzsch, Freie Wirtschaftsförderung Frank Basten, Hörgeräte Gromke.