… und einen guten Start ins Jahr 2016!
Die Schatten werden länger – das ist Bernd Heyne auf seinen Fotostreifzügen in der letzten Woche aufgefallen. Damit der Herbst in der Georg-Schumann-Straße auch ohne buntes Laub etwas malerischer wirkt, hat er dann nochmal den virtuellen Pinsel geschwungen…
Auch nach einer zweiwöchigen Freitagsfotopause fällt das Loslassen schwer, also nochmal ein kurzer Blick zurück, der eine Idee davon vermittelt, wie die Georg-Schumann-Straße aussehen würde, wenn jeden Samstag Nacht der Kunst wäre. Weniger Autos täten es natürlich auch…
Und ein kleiner Aufruf an dieser Stelle: Wenn ihr Fotos von und auf der Georg-Schumann-Straße aufgenommen habt, die Schönes oder Häßliches, Grün oder Stein, Licht und Schatten zeigen, dann freuen wir uns auf diese Bilder und machen sie gerne zum „Freitagsfoto“. Einfach an anke.laufer@ndk-leipzig.de schicken.

Besucher der NdK, nicht im Bild: Licht- und Soundinstallation „imaginary visions“ von Marek Brandt, Foto: Michael Ehritt
Nachdem die Reiterskulptur vor zwei Wochen die Georg-Schumann-Straße unsicher gemacht hat, geht es heute abend auf in Richtung Monopol, Haferkornstr. 15, zur 24-Stunden-Ausstellung.
Hier erste Bilder von Christoph Hundhammer, der den Ritt vom Blockstellwerk Elsteraue zum Huygensplatz fotografisch festgehalten hat. Noch mehr Fotos findet ihr hier.
Was war eigentlich vor einer Woche? Am Abend vor der Nacht der Kunst. Ich erinnere mich verschwommen… Alrun Tauché und Monika Nachtwey (biografikon) habe ihre Bilder im Gohliser Wannenbad aufgehängt, Marek Brandt hatte noch mit der Technik zu kämpfen. Gerade leuchtete die Fassade der 145 noch in den unterschiedlichsten Farben, Jalousien ginge auf und zu und plötzlich herrschte Dunkelheit, nur die Straßenlaterne strahlte noch… Am nächsten Tag ging alles glatt, wie auch immer der Gott der Licht- und Soundinstallationen heißt, er war uns und Marek wohl gesonnen und die Geschichten und Porträts von drei Menschen, deren Leben eng mit der Straße verbunden sind, beeindruckten viele Besucher. Vom Pferd, dass durch die Georg-Schumann-Straße rollte ganz zu schweigen.
Da sich scharfe und verschwommene Erinnerungen an einen gewissen Abend Anfang September überlagern – dieses Freitagsfoto, aufgenommen an einem Samstag: Ein Blick von außen in die Ausstellung von Tom-Oliver Schneider in der Georg-Schumann-Straße 212.