Ausschreibung zur Postkarten-Serie

Wir freuen uns auf die nächste Nacht der Kunst am 2.9.2017 und eröffnen das Jahr mit einer Neuerung. Wie gewohnt wollen wir wieder eine kleine Postkarten-Serie herstellen und sind auf der Suche nach Motiven. Wer will, kann gerne mitmachen und seinen Motiv-Vorschlag an malerei@ndk-leipzig.de senden. Alle Infos dazu gibts hier. Die Aktion läuft bis zum 28.2.2017.

Nacht der Kunst 2016 – Ein Blick zurück und ein großes Dankeschön!

Nach Monaten der Vorbereitung ist sie immer unglaublich schnell vorbei, kaum wacht man auf, ist sie auch schon wieder Vergangenheit – die Nacht der Kunst in der Georg-Schumann-Straße.
Was bleibt ist ein wundersames Gefühl aus Müdigkeit und Euphorie, was sich durch zahlreiche begeisterte Rückmeldungen, mündlich, per Mail und per facebook sowie sich anschließende Abendveranstaltungen bis in die darauffolgende Woche fortsetzt.

Was war da eigentlich los am 3. September in Leipzigs längster Straße?

  • Ausstellungen, Musik und Buchvorstellungen an über 50 Orten von circa 120 beteiligten KünstlerInnen
  • Leben auf der Straße: Über 7000 BesucherInnen flanieren durch die Georg-Schumann-Straße, lauschen Straßenmusikern, nehmen an den plötzlich zahlreichen Freisitzen Platz, wenn Sie nicht gerade in den Ausstellungsräumen verschwinden. Baustellen und Durchgangsverkehr – was hat das noch mit dieser Straße zu tun?
  • Austausch und Gespräche: Zwischen allen Beteiligten, ob KünstlerInnen, BesucherInnen oder GastgeberInnen – nie gab es soviele Freude bei den KünstlerInnen ob interessierter und kundiger BesucherInnen wie in diesem Jahr.
  • ein Auktionsraum mit über 1300 Gästen, was zur Folge hat, das von 40 Arbeiten, 18 versteigert werden – ein neuer Rekord!

Und was bleibt noch? Der Wunsch sich zu bedanken! Und zwar bei:

  • allen beteiligten KünstlerInnen, die trotz nicht immer einfacher Suche nach geeigneten Standorten tolle Ausstellungen auf die Beine gestellt haben und diese mit viel Gesprächsbereitschaft und Lust auf Austausch begleitet haben. Vor allem Christoph Hundhammer (Skulptur „Holofernes“), Diana Wesser (performativer Spaziergang „Rostiger Nagel – Stimmen der Georg-Schumann-Straße“) und Marek Brandt (Sound- und Videoinstallation „Riot boys“) für ihre eigens zur Nacht der Kunst entwickelten Arbeiten.
  • allen Unternehmen, Vereinen und AnwohnerInnen, die Standorte zur Verfügung gestellt haben, Platz für Kunst geschaffen haben, Gäste mit Speis und Trank sowie Musik versorgten – es ist toll zu beobachten, wie sich dieses Engagement über die Jahre entwickelt hat.
  • dem Förderverein Georg-Schumann-Straße e.V.,  der als Träger der Veranstaltung mit uns gemeinsam die finanziellen und bürokratischen Hürden nimmt.
  • den Hausverwaltungen und EigentümerInnen, die uns die Nutzung der leerstehenden Läden und Gebäude in der Georg-Schumann-Str. 130, 133, 139, 206, 228, 230, 248, 321 HH und des Glashauses am Viadukt ermöglicht haben,
  • allen HelferInnen im Hintergrund, die KünstlerInnen und Standorte dabei unterstützen, einen schönen Abend in und für die Georg-Schumann-Straße zu gestalten.
  • Kulturbürgermeisterin Dr. Skadi Jennicke, Falko Langer vom Förderverein der Georg-Schumann-Str. e.V. und Jian Guo Lu für eine gelungene Eröffnungsfeier.
  • den Sponsoren: Chinarestaurant Nin Hao, Allianz Agentur Falko Langer, Apotheke Möckern, Hörzentrum Gromke, Freie Wirtschaftsförderung Frank Basten, Bürogemeinschaft Gauly und Heck sowie der Fleischerei Knötzsch
  • den Förderern: dem Verfügungsfonds/ASW, der Kulturstiftung des Freistaates Sachsens, dem Kulturamt der Stadt Leipzig und der LEIPZIG Stiftung
  • den Partnern:
    • Maike Steuer vom Café homeLE für die grandiose Idee und Umsetzung der Kinderrallye,
    • dem Magistralenmanagement für Rat und Tat sowie die Bereitschaft mal wieder als Umschlagplatz für Programmhefte und Co zu dienen.
    • Rahmen Benesch für das fleißige Einrahmen der Nacht der Kunst-Postkarten.
    • Weltprovinz und Illutwister für das feine Aussehen von Plakaten, Postkarten, Anzeigen und Programmheften.
    • der Leipziger Internet Zeitung und der Leipziger Zeitung für den regen Austausch bei der Öffentlichkeitsarbeit.
    • Nadja Grasselli von LMN – Liminale Räume für das Jugendtheaterprojekt „Die Straße. Geschichten von / mit / für / auf der Georg-Schumann-Straße.“
    • den Leipziger Verkehrsbetrieben für 800 Plakate in Bussen und Straßenbahnen sowie einen Beitrag zur NdK im Info-TV.

Habt vielen Dank, dass wir mit euch einen großartigen Abend in der Georg-Schumann-Straße erleben durften!

Das Organisationsteam der NdK 2016
Nadine Böttcher, Jens Franke, Maja Hetmank, Anke Laufer, Roland Löbel, Olaf Noffke, Simone Scharte und Alrun Tauché

Abschlussabend der 7. Nacht der Kunst in und vor der Georg-Schumann-Straße 130, Foto: Roland Löbel

Abschlussabend der 7. Nacht der Kunst in und vor der Georg-Schumann-Straße 130, Foto: Roland Löbel

Impressionen einer Nacht in der Georg-Schumann-Straße

53 Standorte, 120 Künstler, über 7000  Besucher und grandioses Spätsommerwetter- schöner kann ein Abend nicht sein. Viele Freisitze, Ausstellungen in Durchfahrten und Straßenmusik – sorgten für soviel Leben wie es die Georg-Schumann-Straße schon lange nicht mehr gesehen hat. Hier einige Eindrücke dieses wunderbaren Abends:

NdK 2016 – eine Skulptur für die Georg-Schumann-Str.

Warum man morgen in der Georg-Schumann-Straße vorbeischauen sollte, verraten diese Bilder aus Christoph Hundhammers Atelier im Blockstellwerk Elsteraue.
In den letzten Wochen entstand hier die Skulptur „Holofernes“, die ab dem 3. September für erstmal eine Woche auf der Freifläche Lützowstraße Ecke Georg-Schumann-Straße zu sehen ist.
Morgen ab 18 Uhr ist Christoph Hundhammer vor Ort und lädt zum Gespräch über seine Arbeit en.

Vielen Dank an Christoph für diesen fotografischen Einblick in den Entstehungsprozess der Skulptur.

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Freitagsfoto – von der Qualität des Aufenthalts…

Es ist mal wieder Samstag – höchste Zeit für das Freitagsfoto. Zwischen Standort- und Künstlerzusammenführung und Leerstandsjonglage mit 7-8 Bällen, jedes Jahr kommt ein Ball hinzu, hat sich das Freitagsfoto jetzt doch noch reindrängeln können…

Diesmal handelt es sich um ein nächtliches Suchbild. Es hat sich nämlich ein wenig von der berühmten „Aufenthaltsqualität“ eingeschlichen, die immer wieder vermisst wird. Wenn sich die Straße leert, gibt es plötzlich Menschen, die draußen sitzen wollen. Ein Freisitz kurz vor der Lindenthaler Straße an einer Straßenbahnhaltestelle. Wie konnte denn das passieren?

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Foto: Simone Scharte